Der Bus 24 mit der
Endstation Seurasaari und eine lange Brücke ist der Weg auf die gleichnamige Insel
und zum Freilichtmuseum. Das Vorbild
dazu war Skansen in Stockholm. Das historische finnische Landleben wird auf dem
dicht bewaldeten Eiland mit 87 traditionellen Häuser, Kirchen und Bauernhöfe
gezeigt. Im Reiseführer wird über hungrige Eichhörnchen erzählt, mit ein paar
Nüssen in der Tasche wollte ich die kleinen Tierchen anlocken. Wer hatte großen
Hunger? Die Spatzen. Sie stürzten sich auf die Nüsse in meiner Hand. Sie
zeigten keine Angst oder Scheu.
Der weitere Programmteil war
der Sibelius-Park. Mit dem Stück Finlandia komponierte sich der finnische
Komponist Jean Sibelius 1899 in die Herzen seiner Landsleute. Sie wurde die
heimliche Nationalhymne. Es behandelt die Russifizierung Finnlands und wurde
von der russischen Obrigkeit mit einem Aufführungsverbot belegt. 1967 wurde ihm
zu Ehren ein Denkmal errichtet. 600 schlanke Stahlrohre sehen wie eine
futuristische Orgel aus.

Gehen, sehen, gehen, sehen
und sehen mit gehen lassen Körper und Geist ermüden. Eine Bootsfahrt bringt
Ruhe und Gemütlichkeit. Wenn der kühle Wind nicht wäre.Ein Cider und die untergehende Sonne lassen den Tag enden und mein Gesicht erröten.
Sonnenuntergang: 23:15 Uhr - unglaublich.
finnisches Zitat: "Das Alter fängt nicht morgen an und nicht heute, es fing schon gestern an und geht heut weiter diesen Tag." (Paavo Haavikko)





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